• Was ist NANK?

    NANK/ Neue Arbeit- Neue Kultur ist ein philosophisch-anthropologisches. Die Kernaussage von NANK ist:“ Arbeite das, was du wirklich wirklich willst!“ Das ist zu schaffen. Bestimmte Arbeiten muss man erledigen, aber man kann das anders oder auf eine eigene Weise mit einer anderen inneren Einstellung machen. NANK ist auch ein Thinkthank. Main Brain ist Frithjof Bergmann. Es gibt Fernsehdokumente, wo er im Jahr 1983 in Detroit die wesentlichen Kernpunkte der NANK bereits aufzählt und das jetzt für alle sichtbare Auslaufen der Lohnarbeit ganz im Stil eines Visionärs prognostiziert. Seither hat er in über 25 Jahren Feldforschung das Konzept angewendet und mit reichhaltigen Erfahrungen verfeinert. Dieser Prozess wird kontinuierlich und mit zunehmend professionelleren Strukturen weitergeführt. Diese Denkschule ist, obwohl eng mit der Person Frithjof Bergmann und seiner Weltsicht verknüpft, als sehr offener Prozess gestaltet. Einflüsse verschiedener Kulturen und Inputs über Generationen hinweg, sowie eine gänzliche Ideologiefreiheit stellen das Konzept auf breite Füsse. Dort, wo Menschen damit in Berührung kommen, an Orten, wo man Ideen und Prinzipien der Neuen Arbeit probieren will, werden zunächst einmal viele Fragen gestellt. Ziel ist es, einen Freiraum zu schaffen, der Vertrauen hilft und einen Austausch mit allen, den Wandel tragenden Menschen möglich macht und stärkt. Es herrscht so wenig Zwang, wie nur irgendwie möglich.

    Wie arbeitet NANK bereits?

    NANK hat bereits weltweit Zentren organisiert. Im Mittelpunkt der NANK Zentren steht die Frage: Wo kann ich mir konkret was abholen? So etablieren sich Stadteilzentren als pragmatische visionäre Werkstätten. Die NANK Philosophie weht im besten Fall durch ganze Orte, Länder, Kontinente und manifestiert sich in kleinen Enklaven und Werkstätten. Die NANK Denkschule, der Social Thinkthank, ist transparent, prozessbezogen und für Input sehr durchlässig, um neueste Entwicklungen und regionale Bedürfnisse unkompliziert aufzugreifen. Fragen über den gesellschaftlichen Wandel und neue Technologien, persönliche Motivation, Emanzipation und deren Zusammenhänge werden ganzheitlich betrachtet. NANK Zentren sind Orte, die dem Menschen helfen, mit größtmöglicher Genauigkeit zu erforschen, wie frei er selbst zu Arbeit in Beziehung treten kann.
    Die Zentren sind einerseits ein Display mit umfassenden, brauchbaren Informationen, das offen ist und Hemmschwellen abbaut, andererseits Orte, wo es sehr praktisch zugeht. Man arbeitet an Maschinen, um sich Dinge selbst herzustellen, man wird in neuen Technologien beraten, man erfährt über Strategien der Nachhaltigkeit und man wird in der Sehnsucht unterstützt, das zu tun, was man wirklich will. Außerdem wird ein Freiraum für Produkte geschaffen, die noch nicht am Markt sind. Priorität hat dabei das Zusammenführen von Technologien, die eine autarke, regionale Produktion in kleinen Räumen ermöglicht. Diese Stadteilzentren ermöglichen es Jedermann zum Beispiel selber Fische zu züchten, oder einfach nur Dinge des täglichen Gebrauchs selbst herzustellen und damit einen Teil seiner Arbeit zu gestalten.
    Ziel ist es, die Eigenherstellung mit Spitzentechnologie und Top Know How zu verbinden, was NANK durch das Selbermachen mit extrem kleinen logistischen Aufwand grüner als jeden „Green Deal“ macht und die Resilienz kleiner Gemeinschaften und jedes Einzelnen stärkt.

    Wo gibt es NANK Zentren bereits?

    Einige Orte und Städte haben sich bereits als Verein organisiert. In einigen Städten funktioniert NANK in Zusammenschlüssen kleiner Unternehmen und Organisationen. In Ottensheim, OÖ, entsteht ein Campusmodell mit Institutsgebäude und dezentralen Werkstätten.
    Bei der ARS Electronica war das temporäre Zentrum ein großer Erfolg beim breiten Publikum. In Neulengbach und Klagenfurt etablieren sich schrittweise kleine Zentren. In Detroit hat sich NANK als Unternehmen einen festen Platz eingeräumt.
    In Stuttgart, Berlin, Bombay sind Zentren im Entstehen.
    Frithjof Bergmann: „ Im Jahre 1983 ist es mir gelungen, das aller erste Zentrum für Neue Arbeit in Flint, Michigan, USA zu gründen. Über diesem Zentrum stand in großen Buchstaben: Eine sich hochtürmende Woge von neuen Technologien kommt auf uns zu. Wenn wir still stehen werden wir ertrinken, wenn wir mit Fantasie und Intelligenz reagieren, werden wir die Woge wie mit einem Surfbrett reiten, und sie wird uns hoch heben, hoch wie wir noch nie zuvor waren. Anders ausgedrückt: wenn wir uns an das alte Arbeitsplatz- Arbeitssystem klammern werden wir ersaufen. Was wir brauchen, ist eine von Grund auf neue Art, die Arbeit zu verstehen und zu organisieren. Wir müssen ganz und gar anders arbeiten als bisher.“

  • How to Turn a Worthless Business Idea into a Million-Dollar Startup

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  • Broschüre zur Medien- und Kreativwirtschaft

    Broschüre zur Medien- und Kreativwirtschaft

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  • Local Motors

    Der User als Autobauer

    Ein Artikel von Tom Hillenbrand

    Quelle: Manager Magazin vom 31.05.2010

    Local Motors ist der wohl erste Web-2.0-Autohersteller: Unternehmensgründer Jay Rogers lässt Design, Marktforschung und Konstruktion komplett von einer Internetcommunity erledigen. Sieht so die Zukunft der Pkw-Branche aus?

    Hamburg - Autoindustrie und Internet - das ist keine Liebesgeschichte. Während sich Manager anderer Branchen den Kopf darüber zerbrechen, was Phänomene wie offene Schnittstellen, soziale Netzwerke oder User-Feedback für ihr Geschäftsmodell bedeuten, arbeitet die Pkw-Branche im Wesentlichen noch genauso wie zu Zeiten Helmut Kohls. Dabei könnten Daimler oder GM vom Silicon Valley einiges lernen. Doch wie meist bei großen Veränderungen, sind es nicht die Dickschiffe, die eine Branche neu erfinden - sondern Garagenbastler, Visionäre, Träumer.

    Es gibt einen Mann, der alles in einem ist: der Amerikaner Jay Rogers. Er hat sich vorgenommen, die Prinzipien des Internets auf die Autoproduktion anzuwenden. Und er tut das so umfassend wie vermutlich sonst niemand auf der Welt. Rogers ist PS-Freak, das liegt in der Familie: Sein Großvater gründete 1901 Amerikas erste Motorradfirma Indian, er selbst hat alte BMWs und einen Mercedes 280 SEL von 1970 in der Garage. Rogers war Captain bei den Marines, hat in Harvard studiert und bei McKinsey gearbeitet. Er könnte vermutlich problemlos einen Top-Job bei GM oder Ford bekommen.

    Stattdessen ist er Vorstandschef des Start-ups Local Motors (LM). Die US-Firma möchte Autos bauen, was gemeinhin als schwieriges, kapitalintensives Unterfangen gilt. Normalerweise braucht man dazu gigantische Fabriken, Heerscharen von Ingenieuren und Autodesignern, sowie ein riesiges Vertriebs- und Händlernetz. Jay Rogers sagt: “Das braucht man alles nicht mehr.”

    In zwei Jahren zum Beta-Vehikel

    Rogers’ 2008 gegründete Firma betreibt eine Web-Community und führt regelmäßig Designwettbewerbe durch, bei denen es Geldpreise zu gewinnen gibt. Über 60.000 Autoskizzen sind inzwischen online. LM betreibt zudem Foren für Technik und Produktion, inzwischen sind mehr als 6400 Menschen Mitglieder des PS-Netzwerks. Darunter sind laut Rogers viele Mechaniker und Industriedesigner, die es satt haben, für träge Großkonzerne zu arbeiten.

    2008 stellte der kalifornische Designer Sangho Kim einen Entwurf online, der wie eine Kreuzung aus BMW X6 und Bigfoot-Truck aussah. Die Community war begeistert. Sie wählte Kims Vehikel zum coolsten Autodesign auf der Seite. “Damit war entschieden, welches Auto wir zuerst bauen”, sagt Rogers.

    Alle bei LM veröffentlichten Designs lassen sich online weiterbearbeiten. Schon nach wenigen Tagen hatten andere Kreative Kims Entwurf optimiert, aspektualisiert, weiterentwickelt. Produktionsspezialisten wiesen auf Details hin, die in der Fertigung Probleme bereiten könnten. Fahrzeugingenieure entwarfen das komplette Chassis. “Nach 60 Tagen hatten wir das Ding durchgeplant”, erinnert sich Rogers.

    Anders als bei herkömmlichen Autofirmen geschieht all das öffentlich. Die Fans haben die Möglichkeit, früh eine Bindung zu ihrem Traumauto aufzubauen. Designschritte, Prototypen, Testfahrten - alles wird auf der LM-Seite und auf YouTube dokumentiert. Knapp zwei Jahre nach Kims erstem Posting schießt der Prototyp des Vehikels - genannt Rally Fighter - durch die Wüste Nevadas. Bei großen Herstellern dauert so etwas fünf bis sieben Jahre.

    Wie kann das sein? Rogers macht sich einen Umstand zunutze, der kaum jemandem bewusst ist: Nämlich dass die Autoindustrie, was ihre Fertigung angeht, zumindest ein bisschen Open Source ist.

    Rally Fighter: Der erste wird im November ausgeliefert
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    Local Motors

    Rally Fighter: Der erste wird im November ausgeliefert

    Jeder kann von Zulieferern hergestellte Motoren, Antriebswellen oder Bremssysteme auf dem freien Markt erwerben. “Die passen im Prinzip zusammen.” Selber bauen wäre für LM zu teuer: “Ein Rücklicht zu designen ist schon ein Millionen-Dollar-Projekt”, sagt Rogers. Deshalb habe man eines von Mazda genommen, was aber kaum auffalle. In einer kleinen Fabrikhalle in Massachusetts bauen zehn Mitarbeiter die Autos dann zusammen.

    Es gibt derzeit hundert Vorbestellungen, der erste Rally Fighter wird im November dem Kunden übergeben. 500 Autos müsse man verkaufen, so Rogers, dann lohne sich die Sache. Konfigurieren kann der Kunde nichts. “Es gibt das Produkt nur in einer Ausführung. Da sind wir nicht wie Porsche, sondern eher wie Apple.” Auch das reduziert die Kosten.

    Den Titanen der Pkw-Industrie wird Rogers mit seinem Modell kurzfristig wohl keine Konkurrenz machen. “Ja, wir sind klein. Aber ist das schlecht?” Eine moderne Autofabrik, als Beispiel nennt Rogers Nissans Werk in Smyrna (Tennessee), koste rund 2,5 Milliarden Dollar. Seine Mikrofabrik, eine umgebaute Lagerhalle, habe 250.000 Dollar gekostet. “Ich kann also sehr viele davon bauen. Alle lokal, ohne später eine riesige Industriebrache zurückzulassen.”

    Nach dem Rally Fighter sind bereits weitere Modelle in Planung. Und wenn der Markt für im Web designte Autos irgendwann größer werden sollte als erwartet, dann will Rogers seine Mikrofabriken möglicherweise abschaffen und auf ein Modell umstellen, wie es etwa der Turnschuhhersteller Nike verwendet: LM würde sich dann nur noch mit der Umsetzung der Community-Designs und dem Marketing beschäftigen, die Produktion übernähme jemand anders - vielleicht einer der herkömmlichen Autohersteller: “Die haben schließlich reichlich Überkapazitäten.”

  • Stanley P. Kowalski lehrt als Jurist am Franklin Pierce Center for Intellectual Property der Universität von New Hampshire. Für ihn ist geistiges Eigentum nicht nur ein Aktivposten, sondern vielmehr ein Werkzeug, mit dem sich der globale Fortschritt ankurbeln lässt. Hier eine Slideshare von ihm zum Umgang mit Open Innovation!

  • Unser Veranstaltungstipp in Leipzig:

    FOKUS: Kreativwirtschaft - WTF?!! - Es gibt noch viele offene Fragen. Wir denken es wäre wünschenswert, dass die Beantwortung dieser drängenden Fragen nicht allein der Politik und Verwaltung übergeben wird. - Also diskutiert mit darüber, ob Leipzig ein Cluster Medien- und Kreativwirtschaft braucht oder ob sich die Wirtschaftsförderung auf die etablierten Industrie- und Dienstleistungsbereiche konzentrieren sollte? Und wie passen Kunst und Kultur eigentlich in wirtschaftliche Konzepte?

  • Preisverleihung API@Work

    Am Montag den 6.02.2012 findet die

    Preisverleihung API@Work ab 19:30 

    im Plan B-Kulturkaffee

    in der Härtelstraße 21, Leipzig statt.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

    Link zur Website API Leipzig und zum Programmablauf 

  • the principles of innovation

    the principles of innovation

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